Systemvoraussetzungen

Die Mindestanforderungen in der Tabelle unten sind moderat gehalten, da PCGEOFIM von sich aus keine besonderen Voraussetzungen bezüglich Hard- und Software bedingt. Es ist keine zusätzliche Laufzeitumgebung erforderlich. Für größere Projekte empfiehlt sich deutlich leistungsfähigere Hardware, wie in der mittleren Spalte der Tabelle angegeben. Heutige Prozessoren verfügen über die Möglichkeit, sich selbst hochzutakten. Spürbar wird dies insbesondere, wenn nur ein Prozessorkern durch eine Anwendung ausgelastet ist. Sie haben darüber hinaus mehrstufige, sehr schnelle Zwischenspeicher (Caches), welche den eher langsamen Zugriff auf den Hauptspeicher abmildern können. Sollen mehrere Simulationen gleichzeitig durchgeführt werden, wird eine mehrkanalige Hauptspeicheranbindung sehr empfohlen, um die Beeinträchtigung in der Ausführungsgeschwindigkeit zu verringern.

Die Anforderungen an die Hardware lassen sich grob auch nach der Anzahl der Finiten Volumina des Modells einstufen. Für kleine Modelle bis ca. 50.000 Finiten Volumina genügen in der Regel die Mindestvorgaben entsprechend der linken Spalte. Für Modellgrößen bis 350.000 Finiten Volumina und / oder paralleler Ausführung von wenigen Variantenrechnungen sind die Werte in der mittleren Spalte zu empfehlen. Bei Großraummodellen und insbesondere bei paralleler Ausführung zahlreicher Modellvarianten wird eine Hardwareausstattung entsprechend der Spalte "Optimal" empfohlen.

PCGEOFIM wurde unter den folgenden Betriebssystemen getestet: Windows 8.1 (32+64 Bit), Windows 10 (32+64 Bit), Server 2012 R2 und Server 2016

Mindestanforderung Empfohlen Optimal
Intel Core oder
vergleichbarer AMD-Prozessor
(CPU muss über SSE3-Einheiten verfügen)
Intel Core i7 der 9. Generation oder
AMD Ryzen 7 Prozessor der 3. Generation
Intel Xeon oder
AMD Ryzen Threadripper Prozessor
der jeweils aktuellen Generation
4 GB RAM 16 GB RAM
(Zweikanal-Konfiguration)
32 GB RAM
(Vierkanal-Konfiguration oder höher)
10 GB freier Festplattenspeicher 500 GB freier Festplattenspeicher (SSD) 1000 GB freier Festplattenspeicher (SSD)
Windows 8.1 (32 Bit) Windows 10 (64 Bit) Windows 10 (64 Bit)

 

Tipps zur Arbeit mit dBase-Dateien

Zur Bearbeitung der Eingabedateien (dBase-Format) empfiehlt sich die Verwendung z.B. von

  • dBase
    • DOS-Version nur unter 32-Bit-Betriebssystem lauffähig
    • für 64-Bit-Betriebssysteme ist DOSBox eine Alternative
    • Verwendung einer virtuellen Maschine mit installiertem 32-Bit-Windows
  • Microsoft Access
    • bis einschließlich Version 2010
    • Access 2016 (mit Update vom Mai 2017) und höher
    • Tabellen werden als Verknüpfung eingebunden
    • SQL-Abfragen können ausgeführt und gespeichert werden
    • Spaltenformat kann aufgrund der Verknüpfung nicht geändert werden
  • Microsoft Excel
    • bis Version 2003 mit nativem dBase-Export
    • ab Version 2007 Ausgabe über Plug-In möglich
    • Spaltenformatierung wird bei leerer erster Spalte durch Excel geändert
  • GIS-Software
    • Esri ArcGIS, ArcView etc.
    • QGIS, Grass (Open Source)

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